Schlaganfall-Versorgung

Fünf Schlaganfall-Zentren

Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland und führen oft zu bleibenden Behinderungen bei den Betroffenen. 2016 wurden in den Schlaganfall-Zentren (Stroke Units) der Region Hannover rund 6.200 Menschen mit akutem Schlaganfall behandelt. In Niedersachsen erlitten im selben Jahr mehr als 26.600 Menschen einen Schlaganfall. Die Zahl der Schlaganfälle hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Betroffen sind vor allem Menschen ab ca. 50 Jahre, aber auch jüngere Menschen und selbst Kinder und Jugendliche kann ein Schlaganfall treffen.

Mit fünf spezialisierten Zentren (Stroke Units) ist die Region Hannover in der Behandlung des Schlaganfalls gut aufgestellt. Patienten mit akuten Schlaganfall-Symptomen werden in den KRH Kliniken Agnes Karll Laatzen und Nordstadt, in den Diakoveren Friederikenstift und Henriettenstift sowie in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) versorgt.

Dieses Versorgungsangebot ist dafür verantwortlich, dass viele Patienten schon innerhalb von drei Stunden nach dem Auftreten akuter Schlaganfall-Symptome in einem Krankenhaus aufgenommen sind und behandelt werden können.

Erfolgt eine fachgerechte Behandlung in den ersten viereinhalb Stunden nach dem Auftreten akuter Symptome, stehen die Chancen gut, dass die Durchblutung des Gehirns wieder verbessert, dadurch Hirngewebe erhalten und die Folgeschäden des Schlaganfalls abgemildert werden können. Die fünf Stroke Units in der Region Hannover bieten hierfür die besten Voraussetzungen.