Hüftgelenk-Ersatz

Qualitätsmerkmal: Sturz-Prophylaxe

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst vielen Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten haben, Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen durchgeführt werden.

Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks sollte möglichst bald nach der Operation mit den Patienten trainiert werden, wie sie künftig Stürze vermeiden können. Insbesondere Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch haben ein erhöhtes Sturz-Risiko, bedingt durch ihr meist hohes Lebensalter, die Operation und den noch ungeübten Gebrauch von Geh-Hilfen. Dies kann durch Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen (Sturz-Prophylaxe) vermindert werden. Mit den Patienten sollten noch im Krankenhaus mindestens drei verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden. Dazu gehören die systematische Erfassung des individuellen Sturz-Risikos sowie z.B. ein Geh-Training, die Einführung und Einübung des Gebrauchs von Hilfsmitteln wie Geh-Hilfen und die Aufklärung über Gefahrenquellen (z.B. Stolperfallen) in der Wohnung.

So häufig werden bei Patienten Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen durchgeführt

 
DIAKOVERE Henriettenstift
KRH Großburgwedel
DRK-Krhs. Clementinenhaus
Vinzenzkrankenhaus
KRH Lehrte
KRH Kl. AK Laatzen
KRH Neustadt a. R.
Paracelsus Klinik
DIAKOVERE Friederikenstift
KRH Kl. Nordstadt
KRH RK Gehrden
MHH
DIAKOVERE Annastift
Sophienklinik GmbH
 
Niedersachsen
Bund gesamt
 
  • 2016
     94,7 %
     39,1 %
     51,8 %
     97,9 %
     96,6 %
     98,6 %
     80,6 %
     69,2 %
     97,1 %
     99,4 %
     86,9 %
     85,9 %
     95,6 %
     100 %
     
     92,6 %
     92,9 %
    2016
  • 2017
     99,2 %
     99,2 %
     99,1 %
     98,8 %
     98,7 %
     96,4 %
     96,0 %
     96,0 %
     95,8 %
     91,2 %
     88,2 %
     87,9 %
     85,2 %
     84,7 %
     
     94,1 %
     95,0 %
    2017