Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Organ-Erhaltung bei Eierstock-Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn eine Operation an den Eierstöcken möglichst häufig organ-erhaltend durchgeführt wird.

Wird eine Zyste operativ entfernt, hängt es auch von deren Größe und Lage ab, ob die Eierstöcke bei dem Eingriff entfernt werden müssen. Auch die Frage, wie hoch das Risiko ist, dass sich an der gleichen Stelle später eventuell erneut ein gutartiger Tumor bildet, spielt bei dem Ausmaß der Operation eine bedeutende Rolle. Entscheidend ist darüber hinaus, ob die Patientin noch einen Kinderwunsch hat. Zysten an den Ovarien entwickeln sich meist im gebärfähigen Alter. Werden die Eierstöcke entfernt, ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Schwangerschaft mit nur einem Eierstock genauso gut möglich ist; allerdings kann die reproduktive Phase insgesamt verkürzt sein. Experten empfehlen deshalb, bei einer Zysten-Operation die Eierstöcke möglichst selten zu entfernen.

So häufig können bei einer Zysten-Operation die Eierstöcke erhalten bleiben

 
KRH Neustadt a. R.
MHH
KRH RK Gehrden
KRH Großburgwedel
KRH Siloah
Vinzenzkrankenhaus
Diakovere Henriettenstift
Diakovere Friederikenstift
 
Niedersachsen
Bund gesamt
 
  • 2010
     90,6 %
     87,9 %
     78,6 %
     78,6 %
    Keine Teilnahme
     85,5 %
     92,3 %
     95,9 %
     
     88,6 %
     89,0 %
    2010
  • 2011
     97,8 %
     87,5 %
     85,7 %
     87,1 %
    Keine Teilnahme
     84,0 %
     94,6 %
     87,5 %
     
     90,0 %
     90,1 %
    2011
  • 2012
     92,0 %
     91,6 %
     77,8 %
     76,5 %
    Keine Teilnahme
     88,1 %
     90,2 %
     81,1 %
     
     90,1 %
     90,5 %
    2012
  • 2013
     100 %
     96,9 %
     88,9 %
     76,0 %
    Keine Teilnahme
     93,5 %
     97,1 %
     82,9 %
     
     90,4 %
     91,0 %
    2013
  • 2014
     97,1 %
     92,4 %
     71,4 %
     76,9 %
     100 %
     93,3 %
     93,8 %
     77,1 %
     
     89,7 %
     91,1 %
    2014
  • 2015
    Keine Teilnahme
     91,6 %
     85,7 %
     95,5 %
     90,3 %
     91,6 %
     88,1 %
     88,6 %
     
     90,3 %
     91,3 %
    2015
  • 2016
     100 %
     97,0 %
     92,9 %
     92,1 %
     91,7 %
     89,2 %
     89,1 %
     86,8 %
     
     90,6 %
     91,0 %
    2016