Geburtshilfe

Qualitätsmerkmal: Verletzungen der Mutter

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es unter der Geburt nur selten zu einem schweren Dammriss kommt.

Auch bei einer normalen Geburt ohne Einsatz von Zange oder Vakuum-Glocke kann es zu Verletzungen bei der Mutter kommen, vor allem zum Dammriss. Dabei handelt es sich um das Einreißen des Damms oder auch des unteren Scheidendrittels unter der Geburt. Ein solcher Riss kann mehr oder weniger stark ausgedehnt sein. Bei einem ausgeprägten Dammriss handelt es sich um eine schwer wiegende Verletzung des Beckenbodens mit möglicherweise bleibenden Beeinträchtigungen. Die Gefahr, dass unter der Geburt ein schwerer Dammriss droht, kann von einem erfahrenen Geburtsteam oft frühzeitig erkannt und die Folgen gegebenenfalls gemindert werden. Entgegen früherer Annahmen kann auch ein Dammschnitt die Gefahr eines Dammrisses nicht mindern. Trotzdem ist ein Dammschnitt unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll, z.B. bei gesundheitlichen Gefährdungen des Kindes oder zur Erleichterung der Entbindung.

So selten kommt es unter der Geburt zu schweren Dammrissen bei der Mutter

 
MHH
KRH Großburgwedel
KRH RK Gehrden
Vinzenzkrankenhaus
Diakovere Friederikenstift
Diakovere Henriettenstift
KRH Neustadt a. R.
 
Niedersachsen
Bund gesamt
 
  • 2010
     0,7 %
     1,0 %
     1,5 %
     2,6 %
     2,1 %
     1,7 %
     2,2 %
     
     1,7 %
     1,4 %
    2010
  • 2011
     1,0 %
     1,5 %
     2,6 %
     2,1 %
     0 %
     1,0 %
     1,7 %
     
     1,5 %
     1,3 %
    2011
  • 2012
     0,8 %
     1,9 %
     1,5 %
     2,5 %
     0,2 %
     0,5 %
     2,0 %
     
    Ohne Auswertung
     1,3 %
    2012
  • 2013
     0,9 %
     0 %
     0,6 %
     1,6 %
     2,2 %
     2,0 %
     1,8 %
     
     1,7 %
     1,3 %
    2013
  • 2014
     1,0 %
     0,9 %
     0,7 %
     1,8 %
     1,8 %
     1,6 %
     2,1 %
     
     1,5 %
     1,3 %
    2014
  • 2015
     0,8 %
     1,4 %
     1,2 %
     2,0 %
     2,1 %
     3,4 %
     3,3 %
     
     1,6 %
     1,4 %
    2015
  • 2016
     0,6 %
     0,8 %
     0,9 %
     1,1 %
     2,0 %
     2,2 %
     4,0 %
     
     1,4 %
     1,4 %
    2016