Geburtshilfe

Qualitätsmerkmal: Schutz vor Infektionen bei Kaiserschnitt-Entbindungen

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele werdende Mütter vor oder während eines Kaiserschnitts mit Antibiotika versorgt werden, um Infektionen zu verhindern.

Ein Kaiserschnitt ist eine Operation, die für Mütter das Risiko von Infektionen mit sich bringt. Am häufigsten treten Infektionen der Gebärmutterschleimhaut, Wund- oder Harnwegs-Infektionen auf. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei ungeplanten Kaiserschnitten oder Notfall-Kaiserschnitten fast jede dritte Mutter eine Gebärmutterschleimhaut-Entzündung erleidet, die Schmerzen, Blutungen und Fieber verursacht. Das Risiko von Infektionen lässt sich deutlich senken, wenn vor oder während der Kaiserschnitt-Entbindung Antibiotika verabreicht werden. Von dieser Maßnahme sollte in der Regel jede Patientin profitieren.

So häufig erhalten Mütter bei einem Kaiserschnitt Antibiotika zum Schutz vor Infektionen